Ralf Gauger
Anpacken statt nur reden
Mir ist wichtig, Dinge nicht nur zu diskutieren, sondern konkret umzusetzen. Hier stelle ich Projekte vor, die ich selbst initiiert habe oder aktiv unterstütze.

Bei diesem Event handelt es sich um eine Benefizveranstaltung, bei der die Gäste bei unterhaltsamen Bingo-Runden attraktive Preise gewinnen können. In herzlicher Atmosphäre wird viel gelacht, und die Teilnehmenden kommen schnell miteinander ins Gespräch. Ein abwechslungsreiches Live-Programm mit Künstlerinnen und Künstlern aus der Region rundet den Abend ab und macht diese Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Ich organisiere und moderiere diese Veranstaltung. Dank der Unterstützung meines Teams, der Künstlerinnen & Künstler und dem netten Publikum ist es für mich immer wieder ein Highlight.
Die Veranstaltung findet jeden zweiten Freitag des Monats im Gasthof am Markt statt.
Einlass ist ab 19:00 Uhr
Beginn um 19:30 Uhr.
Du bist kreativ, hast eine künstlerische Ader und möchtest andere Menschen zum Lächeln bringen? Dann spreche mit uns und die Bühne gehört Dir!
Sei dabei und erlebe einen spannenden Abend voller Spiel, Spaß und Unterhaltung – wir sehen uns!

Mit der Unterstützung des Teams von „Gemeinsam fürs Ammerland“ und weiteren Aktivisten habe ich in den vergangenen Jahren zahlreiche politische Aktivitäten auf den Weg gebracht. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Einsatz für Demokratie und Toleranz: In Edewecht und Bad Zwischenahn habe ich, mit Hilfe vieler Freiwillige, mehrere Demonstrationen für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft und gegen den Rechtsruck in unserem Land organisiert. Mit diesen Aktionen wurden viele Menschen aus der gesamten Region mobilisiert. Auch an weiteren Kundgebungen, etwa in Oldenburg, Westerstede und Zetel habe ich aktiv teilgenommen, um ein deutliches Zeichen gegen Extremismus und für ein respektvolles Miteinander zu setzen. Für mich war die Teilnahme des Holocaustüberlebenden Alfred Weinberg und seine Lebensgefährtin Gerda Dänekas in Bad Zwischenahn sehr bewegend. Das Gespräch mit ihm gab mir zusätzlich Kraft den Kampf für Menschlichkeit und gegen das Vergessen fortzuführen.
Eine besondere Veranstaltung war auch „Licht an für die Demokratie“ am 8. Februar in Westerstede zusammen mit den Omas gegen Rechts. Es brachte zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zusammen, um ein deutliches, friedliches Zeichen für demokratische Werte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander zu setzen.
Die Aktion fand zwischen 17:00 und 18:30 Uhr in der Dämmerung bis in die Dunkelheit hinein bewusst statt, um das gemeinsame Lichtermeer besonders sichtbar zu machen. Die Teilnehmenden brachten Kerzen mit und zusätzlich wurden vor Ort weitere bereitgestellt. Diese wurden schließlich gemeinsam entzündet und in Form eines großen, leuchtenden Herzens aufgestellt – ein starkes Symbol für Menschlichkeit, Toleranz und demokratische Grundwerte.
Bei allen Demonstrationen gab es bewegende Reden für unsere Demokratie. Es gab immer wieder besonderer Moment durch sehr persönliche Worte, warum den Rednerinnen und Rednern die Demokratie so wichtig ist. Viele von ihnen berichteten, dass sie früher politisch kaum aktiv waren, sich jedoch aufgrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen entschlossen haben, ihre Stimme zu erheben und Verantwortung zu übernehmen. Ihre Begründungen waren geprägt von Lebenserfahrung, Sorge um die Zukunft und dem Wunsch nach einem respektvollen, vielfältigen Miteinander.
Die Demonstrationen wurden durch musikalische Begleitungen unterstützt und diese sorgten für eine besondere Atmosphäre bei allen Anwesenden.
Ich schätze die enge Zusammenarbeit mit anderen Organisatoren und den vielen Einzelpersonen, die vom gemeinsamen Ziel getragen wird, unsere Demokratie zu schützen und zu stärken. Das ist ein starkes Zeichen gegen Gleichgültigkeit und ein bewusstes Bekenntnis zu Vielfalt, Respekt und gesellschaftlicher Verantwortung. Ich bin stolz, Teil dieser wichtigen Bewegung zu sein.

Das Repaircafé ist auch ein gutes Beispiel im Bereich Resourcenschonung und Nachhaltig, da hier defekte Gegenstände eine neue Chance erhalten. Bereits 2022 wurde ein Repaircafé im Klimakonzept von dem Gemeinderat erwähnt und die Umsetzung sollte bis 2025 mit steuerlichen Geldern umgesetzt werden. Aber innerhalb von drei Jahren geschah nichts. Daraufhin habe ich Personen aus meinem Umfeld gefragt, ob wir gemeinsam dieses Projekt auf dem Weg bringen möchten.
Das Repaircafé startete im September 2025 und erfreut sich großer Beliebtheit. Es ist auch ein sozialer Treffpunkt aller Generationen geworden. Hier ist jede Person herzlich Willkommen.
Das Repaircafé findet jeden letzten Samstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr statt. Es wurden keine finanzielle Unterstützungen von der Gemeinde in Anspruch genommen und somit der Gemeindehaushalt geschont. Alles wurde über Spenden finanziert und die Kuchen und Torten werden gespendet. Ein schönes Zeichen für Solidarität und Nachhaltigkeit in unserer Gemeinde.

Zusammen mit den fleißigen Kollegen vom Umweltausschuss des Ortsbürgervereins Scheps (OBV) habe ich das gemeinnützige Umweltprojekt Gemeinschaftsgarten Osterscheps auf den Weg gebracht. Von der Idee, über die Planung bis hin zur Umsetzung dieses Vorhabens habe ich mich gerne für dieses Projekt engagiert. Am Ende ist hier ein Ort entstanden, an dem Gemeinschaft, Naturschutz und praktisches Gärtnern gelebt wird.
Auch beim Bau des Storchennestes konnte ich mich einbringen und bei der Herstellung der Nisthilfen für Insekten und beim Bau von Vogelnistkästen habe ich viel gelernt. Die erfahrenen Kollegen des Umweltausschusses teilten gerne ihr Wissen und gemeinsam haben wir viele Stunden gesägt, geschraubt und diskutiert. Es wurden 100 Nistkästen für Meisen und Fledermäuse und viele professionelle Insektenhotels in der Region verteilt.
Eine schöne Veranstaltung ist auch jedes Jahr im Frühjahr die Staudentauschbörse in Scheps beim Dorfgemeinschaftshaus.

Der Klimawandel zwingt uns zum schnellen Handeln. Für mich fängt der Klimaschutz vor der eigenen Haustür an. Durch mehrere Baumpflanzaktionen, die ich mit meinem Team teils selbst organisiert und teils begleitet habe, konnte bereits viel erreicht werden. Jeder neu gepflanzte Baum ist ein Zeichen für mehr Lebensqualität, Artenvielfalt und eine grünere Zukunft.

Der Seniorentreff Edewecht stand vor einigen Jahren vor der Auflösung. Ich las es in der Zeitung und wollte diese Ankündigung nicht hinnehmen. Es fanden sich schnell Gleichgesinnte und gemeinsam haben wir angeboten, die Fortführung dieser Gruppe zu ermöglichen. Seit diesem Zeitpunkt bin ich im Orgateam tätig und ich freue mich jeden Monat auf das Treffen mit den wunderbaren Menschen. Wir erleben gemeinsam schöne Stunden und es werden regelmäßig neue Bekanntschaften geknüpft. In gemütlicher Atmosphäre entstehen bei Kaffee und Kuchen gesellige Nachmittage - hier wird gelacht, erzählt und die Gemeinschaft wächst kontinuierlich. Zudem werden Vorträge, Bingo, Ausflüge und vieles mehr bei diesen Treffen angeboten. Das ist gelebte Solidarität und ein gutes Beispiel, um Einsamkeit und deren Auswirkungen zu überwinden.

Ich engagiere mich mit großer Überzeugung für Menschen in Notsituationen und möchte dort helfen, wo Unterstützung dringend gebraucht wird. Gemeinsam mit dem Verein „Ammerland hilft der Ukraine“ habe ich Hilfsaktionen für die Menschen in der Ukraine sowie für Geflüchtete hier vor Ort organisiert. Dazu gehörten Sachspenden, Hilfstransporte und eine Ausgabestelle, an der Geflüchtete Dinge des täglichen Bedarfs erhalten konnten. Auch nach der Flutkatastrophe im Ahrtal war ich vor Ort, sammelte Spenden und brachte diese direkt zu den Betroffenen. Es ist mir wichtig, Menschen in schwierigen Lebenslagen eine helfende Hand zu reichen und ihnen Hoffnung zu geben.

Am 13.09.2026 findet auch die Wahl zur Landrätin oder zum Landrat statt. Daher habe ich zusammen mit meinem Team eine Podiumsdiskussion am 9. Mai 2026 mit den drei Kandidaten organisiert. In angenehmer und respektvoller Atmosphäre diskutierten Björn Meyer, Hendrik Lehners und Susanne Miks über wichtige Themen, die die Menschen im Ammerland bewegen. Der Abend wurde von mir moderiert.
Es standen unter anderem Fragen zum Klimaschutz, zum Ausbau von Rad- und Gehwegen, zu den kommunalen Finanzen sowie zum sozialen Wohnungsbau im Mittelpunkt der Gespräche. Auch viele weitere aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen wurden angesprochen. Das Publikum hatte ebenfalls die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und eigene Fragen zu stellen. Besonders erfreulich war dabei der offene und faire Austausch zwischen den Kandidaten.















































